Am 27. Februar 2010 erschütterte ein gewaltiges Erdbeben von der Stärke 8.8 auf der Richter Skala das Südamerikanische Land Chile. Dieses Erdbeben ereignete sich gerade mal eineinhalb Monate nach dem verheerenden Beben von Haiti. Doch das Beben von Chile war viel stärker und gefährlicher.
Im Vergleich zu Haiti ist die Zahl der Toten in Chile relativ gering, doch die Infrastruktur hat massive Schäden davongetragen. Bevor Haiti überhaupt annähernd geholfen oder wiederaufgebaut werden konnte, liegt jetzt schon wieder eine Nation in Trümmern.
Obendrein war das Beben von Chile das siebtstärkste Erdbeben das jemals gemessen wurde (seit ca. 1900). Das Stärkste hatte eine Stärke von 9.5 und ereignete sich am 22. Mai 1960 in Chile. Im Anschluss an das aktuelle Beben wurden 55 Länder vor einem Tsunami gewarnt. Neuseeland und Hawaii wurden von Tsunamis getroffen, doch die Informationen zu diesen Begebenheiten und deren Ausmaß sind relativ gering.

Krass ist aktuell der Zustand in Chile. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen und die Menschen haben angefangen zu plündern. Viele Menschen haben Geld, doch es gibt keine Läden die offen haben um es auszugeben. Geld bringt nunmal nichts wenn man trotzdem hungert. Mittlerweile hat die Regierung von Chile sogar die Armee aufgefahren um gegen die Plünderungen vorzugehen. Könnte es sein das wir aus diesem Grund momentan so wenig aus diesem Land hören?
Fakt ist das sich vor wenigen Tagen eines der größten je gemessenen Erdbeben ereignet hat und wir von den Medien kaum Informationen über den Sachverhalt, den Schaden und die politische und soziale Lage vor Ort erfahren.


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