Freitag, 22. Januar 2010

Kirche = Christentum?


Die Wahrheit über die Kirche und das Christentum.


Bevor ich loslege möchte ich kurz noch ein paar Dinge klarstellen. Ich bin ein Christ der die Dinge kritisch sieht, vieles hinterfragt, sich informiert, eine eigene Meinung hat und diese auch mit dem Wort Gottes vergleicht. Ich sage vorab gleich das ich die Kirche, besonders die katholische, unter die Lupe genommen habe und zu dem Entschluss gekommen bin das viele Aspekte dieser "Institution" nicht vertretbar sind und sich keinesfalls mit dem Wort Gottes vereinbaren lassen. Ich möchte aber auch sagen das, wenn ich die Kirchen kritisiere, es sich nicht um die individuellen Anhänger dieser Kirchen handelt. Was das angeht sehe ich immer den einzelnen Menschen als ein Individuum. Man kann Menschen nicht pauschalisieren. Jeder Mensch ist einzigartig.


Häufig wenn ich Menschen erzähle das ich an Jesus glaube und Christ bin, werde ich gefragt zu welcher Konfession ich gehöre und in welche Kirche ich gehe. Die Antwort ist und bleibt die selbe: "Keiner und gar nicht. Ich pflege eine persönliche Beziehung mit dem lebendigen Gott der überall ist und nicht nur in irgend einem Gebäude." Leider ist heutzutage der Irrtum weit verbreitet, dass das Evangelium von Jesus Christus, auch Christentum genannt, von der Kirche geleitet und repräsentiert wird.


Es liegt ja auch nahe dies zu denken, da der durchschnittliche Bürger des sog. Westens heutzutage von Geburt an einer Konfession angehört und auf dem Papier Christ ist ohne das er je gefragt wurde ob er das überhaupt sein will. Die Tatsache, dass dieses unfreiwillige Christsein keinerlei Bestand hat, will ich erst mal aussen vor lassen.

Nun gibt es also die Kirche, eine Institution des christlichen Glaubens. Doch repräsentiert sie wahrhaftig Gott und Jesus Christus oder macht sie mehr kaputt als sie aufbaut?


Als erstes sei gesagt das in der gesamten Bibel, einem unglaublichen Buch voller Wissen und Weisheit, nie die Rede von einer Kirche ist, geschweige den der Absicht Gottes eine zu schaffen. Zumindest nicht so wie wir sie heute kennen.

Ganz im Gegenteil. Jesus verbrachte einen Großteil seines ca. 3-jährigen Dienstes auf Erden damit, die "religiösen Gelehrten" der damaligen Zeit bloßzustellen und die Menschen vor ihnen und ihren Machenschaften zu warnen. Schon damals hatten die Schriftgelehrten die Tora, die damaligen Schriften des alten Testaments, missbraucht und sie zu ihrem Nutzen eingesetzt um Menschen zu unterwerfen.


Inwiefern trifft dies auf die heutige Kirche zu?

Nun, die Glaubensgemeinschaft die ursprünglich der Bibel entsprang und Gottes Wille war, die sog. Urgemeinde, hatte mir der heutigen Kirche kaum Gemeinsamkeiten. Es handelte sich hier viel mehr um legere, unregelmäßige Zusammenkünfte von Gläubigen um Gott zu loben und ehren, sich auszutauschen und gegenseitig aufzubauen. Anfangs geschah dies Jahrhunderte lang im Verborgenen, denn das römische Reich wollte Anfangs von diesem Glauben nichts wissen.


Die Christianisierung des römischen Reichs, also die Etablierung des Christentums zu Staatsreligion, war erst gegen 600 n.Chr. abgeschlossen. Die Christianisierung in der Form wie wir sie kennen steht im direkten Widerspruch mit Gottes Wort, der Bibel. Für Gott ist nur die individuelle Bekehrung eines Einzelnen wichtig und auch beständig vor ihm. Vom Pauschalisieren hält Gott auch nichts. Er hat jeden Menschen individuell geschaffen und sieht ihn auch so. Nur deine Persönliche Entscheidung ist vor Gott gültig, nicht das mit dem andere dich Kennzeichnen.


Die römisch-katholische Kirche entdeckte das lukrative Geschäft mit dem Glauben und fing an dieses Konzept auszubauen. Viele Menschen würden mich jetzt bestimmt entsetzt ansehen und sagen: "Das kannst du doch nicht sagen! Das ist doch kein Geschäft!" Ich finde schon. Wie sonst soll man solche "Geschäftsideen" wie die Ablassbriefe nennen? Die Aussage das man sich für Geld seinen Einlass in den Himmel kaufen kann steht im direkten Wiederspruch mit Offenbarung 21:6 wo Gott sagt: "Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens [Ewiges Leben] geben UMSONST."


Der Papst ist ein Bestandteil eines weiteren Kritikpunktes. Der Papst, der irdische Vertreter Gottes, der "heilige Vater". Wer auf die Schnapsidee der Notwendigkeit einer solchen Persönlichkeit kam, hatte offensichtlich keine Ahnung von dem was in der Bibel steht. In Matthäus 23:9 sagt Jesus: "Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel." Des weiteren ist das ganze Prinzip des Papstes im Wiederspruch zum 1. Gebot Gottes: Du sollst keine Götter neben mir haben und du sollst dir kein Götterbild machen (2. Mose 20:3). Mir ist klar das die katholische Kirche nie zugeben würde das der Papst als eine Art Gottheit dargestellt wird, doch die Hysterie und die fast schon "anbetende" Haltung vieler Menschen ihm gegenüber bei seinen Auftritten in der Öffentlichkeit sprechen eine andere Sprache.


Auch die heilige Jungfrau Maria, das Kruzifix mit dem gekreuzigten Jesus und die Ernennung sämtlicher Heiligen zu verschiedenen Anlässen ist im Widerspruch zum ersten Gebot Gottes. Ich halte die alleinige Abbildung des Kreuzes nicht für falsch, da hier keine Persönlichkeit abgebildet wird sondern viel mehr an ein Geschehen erinnert wird.

Unterm Strich muss man zu dem Entschluss kommen das bei der Gründung der römisch-katholischen Kirche, dem Grundstein der Institution Kirche, Menschen bewusst gegen Gottes Wort und Willen gehandelt haben und somit auch nicht unter seinem Segen standen.


Man muss es so sehen: Gottes Wort hatte schon damals große Wirkung zeigte und zog viele Menschen zu sich. Die Führungsmächte des römischen Reiches merkten das und was lag näher als dieses Buch zu nehmen und zu behaupten das man ab jetzt diesen Glauben repräsentiere und wie die Bibel sagt "das Evangelium der ganzen Welt verkünden" wolle (Markus 16:15) wie es schon Jesus wollte… nur nicht so friedlich wie er es wollte.

Was daraus resultierte ist heute das Argument vieler Menschen gegen den Glauben an Jesus Christus: Die Inquisition mit ihren Kreuzzügen.


Frei nach dem Motto "Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein" zogen bewaffnete, angebliche Vertreter des Christentums in Richtung Jerusalem und töteten so ziemlich jeden Ungläubigen in ihrem Weg.

Dies alles taten sie natürlich für den Gott der geboten hatte "Du sollst nicht töten" (2. Mose 20:13). Des weiteren wurde jeder getötete Ungläubige von Mitgliedern der Kirche in die Hölle geschickt. Soll dies in Gottes Interesse gewesen sein? Im Interesse des Gottes, der den Menschen über alles liebt und keinen einzigen in die Hölle schicken will? Ein eindeutiges Nein. Es war viel mehr im Interesse des Teufels und der irdischen Begierden der Kirchenoberhäupter. Es gibt heute für jeden der nachdenkt keinen Zweifel daran das die Kreuzzüge mehr der Plünderung unglaublicher Schätze und Reichtümer in Jerusalem galten als der Verkündung der frohen Botschaft von Jesus Christus. Schätze an denen Gott keinesfalls Interesse hat, sondern sie für nichtig hält (Matthäus 6:19).


Ich hatte mir vorgenommen auch noch etwas über die uneinsichtige Einstellung der katholischen Kirche zu Themen wie der Verhütung zu sagen, allerdings empfinde ich es jetzt für unnötig das breit zu treten. Eins sei jedoch gesagt: Gott sieht in der Verhütung bestimmt kein Problem. Ich finde es lächerlich wie sich die Kirche mit solch banalen Kleinigkeiten bis ins Kleinste beschäftigt und darauf hängenbleibt und andererseits die wirklich wichtigen Dinge komplett ausblendet.

Der einzige Grund warum die Kirchen die Macht erlangt haben die sie haben ist das wir es akzeptieren wenn jemand daher kommt und sagt: "Hey, ich erkläre dir jetzt mal was in diesem Buch steht und was Gott dir sagen will". Glaub mir, Gottes Wort ist nicht schwer zu verstehen und du bist locker in der Lage dies selber zu tun. Jeder der die Bibel selber in die Hand nimmt und darin liest wird Erkenntnis und Weisheit erlangen. Damit kommt auch die Erkenntnis das die kirchliche Handhabung von Wortes Gottes keinesfalls mit dem Gottes Willen übereinstimmt. Prüfe deine Informationen bevor du sagst: "Ich will mit Kirche und Gott nichts zu tun haben." Die Kirche und Gott sind keine Einheit. Informationen aus zweiter Hand können verdreht worden sein. Ich bitte dich auch die Dinge die ich sage zu prüfen. Was mit den Menschen die sein Wort abwandeln geschieht, sagt Gott deutlich am Ende der Bibel: "Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist." (Offenbarung 22:18-19)

Falle solchen Menschen nicht zum Opfer denn sie werden dich mitreissen.

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